Akademické gymnáziumškola hlavního města Prahy

Deutschland

Berlin, 29. 11. – 1. 12. 2019

 
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Ausstellung Berlin mit AG:

 
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Freiburg, 7.–14. 5. 2019

Reisebericht Austauschaufenthalt Freiburg 7.–14. Mai 2019

Am Dienstag, den 7.5. fuhren wir mit unserer Schule auf einen Schüleraustausch nach Freiburg. Wir haben uns um 7:30 auf dem Prager Haubtbahnhof getroffen. Wie üblich kamen ein paar Mitschüler zu spät, aber damit haben alle gerechnet. Um 8:05 fuhr unser erster Bus nach Nürnberg. Die Fahrt dorthin dauerte ungefähr dreieinhalb Stunden. Ich bin neben meiner Freundin Patricia gesessen. Wir haben viel Musik gehört, ein bisschen geschlafen und auch Karten gespielt. Als wir in Nürnberg angekommen sind, gingen wir ein bisschen durch den Bahnhof spazieren, um uns zwischen den langen Bus – und Zugfahrten ein bisschen die Beine zu vertreten. Um 12:57 fuhr unser Zug nach Frankfurt, also hatten wir etwa eine Stunde frei. In diesem Zug haben wir noch mit anderen Mitschülern auf einem Vierersitz gesessen und wieder Karten oder Tic Tac Toe gespielt. Um 15:22 kamen wir in Frankfurt an. Wir hatten nicht mehr so viel Zeit wie in Nürnberg, also haben wir alle zusammen auf den Zug gewartet. Dieser Zug hatte ein paar Minuten Verspätung, aber zumindest für mich war es kein Problem. Um 15:55 stiegen wir in diesen Zug ein und haben uns alle nach einem langen Reisetag schon auf unsere Austauschpartner und Gastfamilien in Freiburg gefreut. Um 18 Uhr kamen wir endlich in Freiburg auf dem Hauptbahnhof an. Als wir aus dem Zug ausstiegen, kamen unsere Austauschpartner gleich, um uns zu begrüßen. Ich ging mit meinem Partner Tristan gleich zum Bus und wir fuhren nach Hause. Als wir zuhause ankamen war seine Mama noch nicht zu Hause, also gingen wir noch in die Stadt um etwas zu essen und bei dem schönen Wetter die ersten Eindrücke von Freiburg zu sammeln. Am Abend, als wir wieder zu Hause waren, war auch Tristans Mutter schon da und hat mich herzlich begrüßt. Ich habe ihr auch ein paar Geschenke aus Prag mitgebracht, die ihr wirklich gefallen haben.

 
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Am Mittwoch, den 8. gingen wir mit unseren Partnern mit in die Schule. Erst haben wir ein paar Fragen für die Frau Sturm, die Schulleiterin des Theodor Heuss Gymnasiums, vorbereitet, die wir nachher auch gestellt haben und dann haben wir auch im Unterricht mitgemacht. Ich durfte bei den Sozialkunde/Politik und IT Technik mitdabei sein. Nach diesem kurzen Unterricht haben wir in der Schulmensa gegessen. (Es gab Spagetti) Dann fuhren wir ohne unsere Partner in die Stadtmitte und haben eine kurze Führung durch die Altstadt gemacht die wir dann mit einer Stadtrallye abgeschlossen haben. Nachher gingen wir noch mit anderen Leuten ich ein Restaurant, um etwas Kleines zu essen. Am Abend hat mich Tristan noch in die Uni-Bibliothek genommen und hat mich durch das ganz neue Gebäude geführt.
Am Donnerstag, den 9. fuhren wir nach Basel. Wir haben uns in der Früh wieder in der Schulmensa getroffen, von wo wir dann mit einer Strassenbahn zum Hauptbahnhof fuhren. Um 9:15 fuhr schon unser Zug nach Basel. Wir kamen um 10:12 in Basel an und sind dann in das Tinguely Museum geeilt. Die Ausstellung des Museums hat mir wirklich sehr gefallen. Vorher hatte ich noch nie etwas über diesen Künstler gehört, aber er hat mich wirklich inspiriert. Nach dieser Austellung gingen wir dann noch in die Stadt. Wir haben uns auch den Basler Münster angesehen, welcher zwar nicht so groß wie der Freiburger Münster, aber trotzdem schön ist. Unsere Lehrer haben uns eine Stunde frei gegeben, also konnten wir noch eine Weile durch die Stadt spazieren. Ich habe noch nie im Leben so viele Fahrräder auf einmal gesehen. Um 15:46 waren wir schon wieder auf der Rückfahrt nach Freiburg. Ich war ziemlich müde, also habe ich die ganze Fahrt durchgeschlafen. In Freiburg hat mich Tristan wieder abgeholt. Wir fuhren erst nach Hause, wo wir erstmal köstlichen Spargel von Tristans Mama gegessen haben. Nachher gingen wir noch raus. In St. Georgen, wo Tristan wohnt gibt es eine kleine Kinderbahn mit einem kleinen Zug und Minenwagen. Wir gingen die ganze Strecke an den Gleisen entlang und zurück. Da gab es eine wirklich schöne Aussicht auf die St. Georgs Kirche.
Am Freitag, den 10. fuhren wir alle mit unseren Partnern gemeinsam auf einen Ausflug in den Europapark nach Rust. Unser Treffpunkt war um 8:25 auf dem Haubtbahnhof. Die Fahrt war ziemlich kurz, obwohl wir bis an die Französische Grenze fuhren. Wir kamen um 9:15 im Europapark an. Wir haben uns alle auf die Attraktionen gefreut. Vor allem auf die Blue Fire und Silver Star Achterbahnen. Neben Achterbahnen haben wir auch ein 4D Kino, Boote und andere Attraktionen besucht. Am besten gefielen mir aber die Attraktionen Blue Fire, wo es die meisten Looopings und Drehungen gibt, und dann noch Wodan, welcher komplett aus Holz gebaut, aber richtig schnell ist. Um 17:05 mussten wir den Park schon verlassen und zum Bahnhof gehen. Die Rückfahrt habe ich wieder durchgeschlafen. Wir kamen um 17:56 in Freiburg an. Vom Haubtbahnhof ging ich mit Tristan nach Hause wo uns seine Mamma Käsespätzle kochte. Am Abend gingen wir auf das Weinfest, wo wir uns mit anderen Austauschpartnern trafen. Ich habe da auch viele neue Leute kennengelernt. Zum Beispiel die Abiturienten von dem Theodor Heuss Gymnasium, die den Tag zuvor die letzte Prüfung abgelegt hatten. Wir blieben ein bisschen länger als sonst draußen, weil das Fest ungefähr 3 Minuten zu Fuss von Tristans Haus war.
Am Samstag, den 11. gingen wir mit Tristan und anderen Austauschpartnern auf den Schlossberger Aussichtsturm. Ich habe mich ziemlich gewundert, wie nah er dem Münster war. Wir gingen ungefähr eine halbe Stunde vom Münster und schon waren wir 185 Meter höher als zuvor. Die Aussicht war wunderschön. Wir haben die ganze Stadt gesehen. Ich wusste auch nicht, dass es in Freiburg ein Gefängnis gibt. Als wir zurück in die Stadt gingen, hatten wir alle schon Hunger haben undbeschlossen etwas zu essen. Wir gingen also in die Karstadt wo es ein grosses Buffet gab und haben alle etwas zum essen gekauft. Ich hatte einen Holzfällersteak mit Bratkartoffeln. Aber das Wetter hat uns das gute Essen anscheinend nicht gewünscht, weil es in einer weile nachher an zu hageln begann. Wir liefen alle ins Gebäude hinein. In einer Weile war das Wetter wieder in Ordnung, also gingen wir wieder durch die Stadt spazieren. Wir haben eine Legalisations Demonstration gesehen. Nachher fanden wir witzig, dass die Gegendemonstration nur 3 Mitglieder hatte und die Legalisations ungefähr 1000. Wir haben dann noch Eis gegessen und fuhren nach Hause. Zu Hause haben wir wieder etwas zum Abendessen gehabt und gingen wieder raus. Wir haben erst eine Weile durch das Dorf spaziert, aber nachher kamen wir wieder an das Weinfest wo wir wieder ein paar Leute aus dem Austausch getroffen haben, also blieben wir wie letzten Abend dort.
Am Sonntag, den 12. haben wir in der Früh mit Tristan ausgemacht, dass wir nur zusammen einen Ausflug in den Schwarzwald und zum Titisee unternehmen. Wir fuhren um 9:15 vom Haubtbahnhof los und kamen um 10:05 an. Erst gingen wir in den Wald. Wir wollten nicht an den Autos vorbeigehen, also gingen wir richtig durch den Wald, wo ich dann leider in eine tiefe Pfütze gestiegen bin und meinen Fuss fast bis zum Knie nass hatte, aber wir hatten wirklich viel Spass. Nachher gingen wir zum Titisee, wo wir ein Tretboot ausliehen und auf dem See fuhren. Wir mussten zwar ein bischen rennen wenn wir dann zum Zug mussten, aber es hat sich gelohnt. Um 17 Uhr waren wir wieder in Freiburg auf dem Hauptbahnhof. Erst fuhren wir nach Hause, woch meine Socken und Hose wechseln musste, aber nach einem köstlichen Abendessen haben wir unst wieder entschieden, dass wir das drittemal zum Weinfest gehen wollen, damit wir die „Tradition“ halten. Wir haben uns noch mit ein paar Austauschpartnern verabredet, dass wir uns dort treffen. Dieser Abend war wirklich entspannt. Wir gingen dann alle durch St. Georgen spazieren, haben Musik gehört und geredet.
Am Montag, den 13., an dem letzten Tag waren wir alle schon ein bischen traurig, dass diese unglaublich tolle Woche gleich zu ihrem Ende kommen wird. Im Plan war ein Ausflug nach Strassburg. Wir haben uns um 8:30 bei der Schule getroffen. Wir hatten einen gebuchten Bus, also mussten wir nirgentwo umsteigen oder warten. Um 11:15 sollte unsere Besichtigund des Europäischen Parlaments beginnen, aber wegen irgendwelchen Verwirrungen startete sie erst um 12:15. Die Besichtigung war wirklich interresant, aber es war schade, dass wir keine Diskusion gesehen haben. Nachher gingen wir in die Stadt. Mir persönlich hat Strassburg mehr gefallen, als Basel. Die Stadt war lebhafter und heller. Wir hatten dann etwa 1,5 Stunden frei, also haben wir die Stadt ordentlich durchgelaufen. Um 16 Uhr sollte die geplante Abfahrt sein, aber wegen ein paar Mädchen fuhren wir erst um 16:23 los. Wir haben die ganze Fahrt zurück Tic Tac Toe gespielt. Wir kamen um 17:45 wieder bei der Schule an. Am Abend haben die Deutschen Austauschschüler eine Abschiedsparty für uns organisiert. Wir gingen auf den Schönberg, woher wir eine spektakuläre Aussicht hatten. Wir haben Decken mitgebracht und sassen da auf einer offenen Wiese. Wir haben Musik gehört und miteinander geredet. Es war das beste Ende, das es sein konnte.
Am Dienstag, den 14.5. gab es schlechtes Wetter, wir sind aufgewacht und es hat ein bischen geregnet. Wir haben uns um 7:40 in der Schulmensa getroffen. Wir haben uns nochmal verabschiedet. Es war wirklich traurig. Wir haben uns versprochen, dass wir uns irgendwann mal wieder treffen. Ich will nicht pessimistisch sein, aber nach meinen Austauscherfahrungen passiert es nie. Es ist traurig, aber es ist so. Um 8:57 fuhren wir mit dem Zug wieder zurück nach Prag...

Jan Jindřich Richtár

Freiburg in Prag, 25. 9. – 2. 10. 2018

 
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Lutherstadt Wittenberg, 3.–7. 12. 2017

   
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ReiseBericht Wittenberg

Von 3. bis 7. Dezember 2017 haben wir, 20 Schüler aus verschiedenen Klassen des Akademischen Gymnasiums, an einem Sprachkurs in Wittenberg teilgenommen. 2017 wurde das Reformationsjahr gefeiert, somit erfuhren wir sehr viel über die Persönlichkeit Martin Luthers.
Martin Luther lebte ab 1505 im Kloster des Augustinierordens in Erfurt. In dem Kloster gab es, wie in anderen Klöstern, zwei Strömungen in der Befolgung der Ordensregeln, was zu Auseinandersetzungen im Orden führte. Der Mönch Luther bekam den Auftrag, ins päpstliche Rom zu pilgern, um mit einer Appellation an der Papst Klarheit zu erfahren. Die Appellation wurde nicht zugelassen. Die ihn sehr belastenden Eindrücke, die er in Rom erlebte, waren u. a. der Ausgangspunkt für die Formulierung seiner 95 Thesen. Am 31. Oktober 1517 soll er – unter Historikern umstritten - sie an die Schlosskirche zu Wittenberg geschlagen haben. Die Thesen und seine Hammerschläge bewegen seither die Welt. Tatsache ist, er wollte die Kirche reformieren und nicht spalten! Mit seiner Übersetzung des Neuen Testaments stieß Luther ein Tor auf, das gewaltige Veränderungen auch im Leben der einfache Menschen mit sich brachte, sie lernten Lesen und konnten eigenständig die Bibel in der eigenen Sprache lesen.

   

Tag 1 – Sonntag 3. 12. 2017
Zu Beginn des Tages haben wir uns mit den Professorinnen auf dem Hauptbahnhof in Prag getroffen und sind mit dem Zug nach Dresden und dann nach Leipzig gefahren. In Leipzig hatten wir eine kurze aber sehr interessante Stadtführung.
Zuerst haben wir die Sankt Nikolauskirche besucht. Im Herbst 1989 war die Nikolauskirche zentraler Ausgangspunkt der friedlichen Revolution in der DDR mit dem anschließenden Mauerfall in Berlin am 9. November 1989 und der Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990.
Zweitens haben wir uns die Thomaskirche und die Statue J. S. Bachs angesehen. Leipzig ist auch bekannt als die Stadt, in der Goethe studiert und einen Teil von Faust geschrieben hat. Im Auerbachs Keller haben wir uns mit den Statuen von Faust, Mephisto und den bezauberten Studenten fotografiert.
Am Abend sind wir endlich in Wittenberg angekommen. An diesem Abend haben wir unsere deutsche Lektorin Frau Claßen-Schlüter erstmals getroffen. Sie war immer nett und freundlich und hat unsere Deutschkenntnisse erweitert. Von ihr haben wir viel erfahren. Die Unterkunft in der Jugendherberge an der berühmten Schlosskirche fanden wir sehr gemütlich. Wir haben in der Jugendherberge auch ein sehr geschmackvolles Frühstück und Abendessen bekommen.

 

Tag 2 – Montag 4. 12. 2017
Den ganzen zweiten Tag haben wir in der Lutherstadt-Wittenberg verbracht. Am Montag haben wir auch bei einer offiziellen Stadtführung viel über die Luthers Ideen erfahren. Außerdem haben wir eine Stadtrallye gemacht und anschließlich den Weihnachtsmarkt besucht. Am Abend hat uns Frau Claßen die Stadtrallye korrigiert.

 

Tag 3 – Dienstag 5. 12. 2017
Am Dienstag haben wir den Tag mit dem Besuch der Hundertwasserschule begonnen. Die Hundertwasserschule, oder auch das Luther-Melanchthon-Gymnasium, wurde nach den Plänen des berühmten Architekten Friedensreich Hundertwasser umgebaut und im Jahr 1999 fertiggestellt. In der Schule haben wir am Unterricht teilgenommen. Wir hatten eine Doppelstunde Mathematik, aber für uns war es nur eine Wiederholung, weil wir diesen Stoff schon in Prag gemacht haben.
Nachmittags haben wir Asisi-Panometer besucht. Yadegar Asisi realisiert seit 2003 die größten Panoramen der Welt. Diesmal erinnerte er in einem Riesenrundbild an die Ereignisse vor 500 Jahren, als der Mönch und Gelehrte Martin Luther in Wittenberg seine 95 Thesen zur Kirchenreform veröffentlichte.
Nach dem Asisi-Panometer hatten wir noch Zeit für unsere Stadtrallye. Nach dem Abendessen haben wir die Stadtrallye bewertet und einige Weihnachtslieder gesungen und uns den sehr interessanten Spielfilm “Luther” angesehen.

Tag 4 – Mittwoch 6. 12. 2017
Am Morgen haben wir das Futurea Science Center, welches unser Ministerpräsident Andrej Babiš besitzt, besucht. Dort haben wir viele interessante Informationen gelernt – zum Beispiel: was brauchen Pflanzen zum Wachsen, was hat der Stickstoff mit unserem Leben zu tun oder woher kommt unser Essen.
Nach diesem Besuch sind wir in die Schlosskirche gegangen. Dort haben wir zwei tschechische Weihnachtslieder gesungen. Danach haben wir die nächste Stadtrallye-Aufgabe gemacht – wir haben die Bewohner Wittenberg gefragt (zum Beispiel: Wie feiern Sie Weihnachten? Oder welche Erfahrung haben Sie im Reformationsjahr gemacht usw.)
Abends haben wir schon unser Reisegepäck gepackt und die Ergebnisse der Befragungen vorgestellt.

 

Tag 5 – Donnerstag 7. 12. 2017
Am Donnerstag sind wir gleich nach dem Frühstück um 8 Uhr zum Bahnhof gegangen. Wir fuhren mit dem Zug nach Leipzig (in Leipzig sind wir umgestiegen) und weiter nach Dresden. In Dresden haben wir einen kleinen Spaziergang gemacht – wir haben die Frauenkirche, den Zwinger und den Striezelmarkt besichtigt. Dann, gegen 15 Uhr, mussten wir zurück nach Prag fahren.
Und am Freitag, dem 8.12., haben wir alle schon wieder am Unterricht in Prag teilgenommen.

Zum Schluss möchten wir unseren Professorinnen Frau Švandová, Frau Minaříková und Frau Claßen-Schlüter danken, dass sie es uns ermöglicht haben, an diesem intensiven Sprachkurs teilzunehmen. ,,Deutsch in real life” ist immer ohne Konkurrenz!

Jan Fiedler (3.C), Hana Kosová (4.C)

 

Freiburg, 29. 4. – 6. 5. 2017

Schüleraustausch Freiburg - Prag, Mai 2017

Schon über 20 Jahre lässt unsere Schule einen Schüleraustausch mit dem Theodor-Heuss-Gymnasium in Freiburg stattfinden. Dieses Jahr durfte auch ich, Gymnasialschülerin des zweiten Jahrgangs, mitmachen. Als mir dieses Angebot gemacht worden ist, habe ich mich riesig auf beide Teile des Austausches gefreut. Im Oktober 2016 fand der erste Teil in Prag statt und am 29. April 2017 ging es mit dem zweiten Teil in Freiburg los.

Am Samstag, den 29. April, fuhren wir in der Früh vom Prager Hautbahnhof los. Die Reise dauerte ungefähr neun Stunden, aber das war für uns kein Problem, denn mit guter Stimmung und riesiger Freude verging die Zeit im Bus und nachher auch im ICE- Zug sehr schnell. Das Wiedersehen mit unseren deutschen Austauschpartnern verlief ziemlich unruhig, denn wir hatten uns alle viel zu sagen nach der langen Zeit, in der wir uns nicht gesehen haben, und deshalb verteilten wir uns flott in die Gastfamilien. Auf mich persönlich wartete zu Hause ein sehr leckeres Willkommensabendessen, bei dem wir uns lange über verschiedenste Neuigkeiten unterhalten haben.

 
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Um das Beste aus der Woche zu machen, war für uns ein schönes,volles Programm von unseren Austauschlehrern vorbereitet. Damit wir uns selbst einen Eindruck von dem deutschen Schulleben machen konnten, nahmen wir am ersten Schultag am Deutschunterricht teil. Selbst die Schulleiterin, Frau Frankenstein, begrüßte uns herzlich. Und um weiter in das Freiburger Leben einschauen zu dürfen, besichtigten wir die historische Innenstadt, in der wir später Antworten für ein Stadtrallye finden mussten.

Auch der Ausflug nach Straßburg (Frankreich), was ein Sitz zahlreicher europäischer Institutionen ist, gab uns sehr viel. Nach der Führung im Europäischen Parlament, bei der wir über sämtliche europäische Aktivitäten informiert wurden, machten wir einen Stadtbummel in der wunderschönen spezifischen Innenstadt voller interessanter Kirchen (z. B. Münster), Fachwerkhäuser, Brücken, Gedenkstätten / Johann Gutenberg/,Museen etc.

Den Tag der Erholung verbrachten wir in Rust, im Themen- und Freizeitpark Europa-Park, welcher sich in der Nähe von Freiburg befindet. Der Park ist in 18 Themenbereiche geteilt je nach den wichtigsten Teilen und Staaten Europas, die immer unterschiedlich nach den Kulturen gestaltet sind. Den ganzen Tag amüsierten wir uns an den verrücktesten Achterbahnen, die man sich nur denken könnte, und versuchten je nach Appetit verschiedene Gerichte aus ganz Europa.

 

Baden Württemberg ist aber insbesondere durch die umhauende schwarzwälderische Natur bekannt, die wir uns nicht entgehen lassen konnten. Am letzten Tag unseres Austausches unternahmen wir also eine längere Waldwanderung zu dem Aussichtsturm Schauinsland, von dem wir eine weite Aussicht bis zu den schweizerischen Alpen bekamen. Nachher ließen wir uns noch den Schniederlihof zeigen, was ein Freilichtmuseum ist, wo man genau sehen kann, wie man früher in diesem Teil des Schwarzwaldes lebte.

Aber natürlich war unser ganzes Programm nicht nur von der Schule organisiert. Alle deutschen Gasteltern haben sich daran mit Freude beteiligt. Wegen des Feiertages am 1. Mai verlängerte sich das Wochenende, in dem wir unser Programm selber gestalten konnten. Die Freiburger gaben von sich alles, um uns die Zeit zu verschönen. Ich unternahm mit meiner Austauschpartnerin eine Fahrradtour zu dem Jesuitenschloss, welches uns eine wundervolle Aussicht über die ganze Stadt bot. Weiter zeigte mir meine Gastfamilie die größte Sommerrodelbahn und die höchsten Wasserfälle des Schwarzwaldes. Gemeinsam fuhren wir auch zum Titisee, wo man schöne Spaziergänge machen konnte, und öfters aßen wir zusammen in Restaurants mit typischem Essen aus diesem Teil des Landes, z.B. die schwarwälder Kirschtorte. Jeden Abend in der Woche verabredeten wir uns mit den anderen tschechischen und deutschen Mitschülern und gingen zusammen zu den Lieblingsplätzen der Freiburger. So ließen sie uns total in deren persönliches Leben reinschauen und wir hatten die Möglichkeit neue Gewohnheiten kennenzulernen.

Auf der Heimreise nach dem einwöchigen Aufenthalt in Freiburg war ich zwar sehr erschöpft, aber zufrieden und sehr dankbar, dass ich diese tolle Veranstaltung mitmachen konnte. Ich durfte etwas Neues kennenlernen, mein Sprachniveau erhöhen und neue junge Leute treffen, mit denen ich gerne lebenslang Kontakt pflegen möchte. Solche Erfahrungen tragen in unserer globalisierten Welt zur allgemeinen Bildung bei, denn sie fördern sowie unser soziales Leben, als auch unsere Sprachkenntnisse und geben uns einen breiten Überblick, den man später vor allem im Erwachsenenleben gebrauchen kann.

Unser Dank gilt vor allem den vier Organisatoren dieses Schüleraustausches – Herrn Schwind, Frau Finke, Frau Svandova und Frau Minarikova, sowie beiden Schulen und allen beteiligten deutschen und tschechischen Eltern.

Marie Anna Richtárová, 2.D (11.Klasse), Akademisches Gymnasium Prag

 

Ausflug nach Berlin 2016

26. – 27. 4. 2016

   
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Schulfahrt nach Berlin
In einer schönen Aprilwoche 2016 (am 26. + 27.4.2016)  hat unsere Schule einen Ausflug nach Berlin unternommen, in die sehenswürdige und lebendige Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland.
Wir, alle  30 Teilnehmer des Ausfluges aus den ersten und zweiten Jahrgängen unserer Schule und unsere 3 Deutschlehrerinnen, fuhren am Dienstag den 26. April 2016 vom Busbahnhof Florenc in Prag nach Berlin - ZOB.  In Berlin haben wir gleich mit der Besichtigung begonnen. Als erstes haben wir den bekanntesten Grenzübergang der ehemaligen Berliner Mauer gesehen, den Checkpoint Charlie.
Danach ging es gleich in das Asisi Panorama, das die ehemalige Berliner Mauer darstellt. Weil sich unser Hotel ganz in der Nähe befand, haben wir uns dort eingecheckt, unsere Sachen abgelegt, und dann konnten wir mit einem Spaziergang durch das historische Zentrum - Berlin Mitte -  fortsetzen. Unseren Rundgang  haben wir am Gendarmenmarkt angefangen, weiter gingen wir am Berliner Dom vorbei und dann durch das bekannte Nikolaiviertel. Dort haben wir die schöne Nikolaikirche und das Rote Rathaus gesehen, nachher erreichten wir den Alexanderplatz mit dem berühmten Berliner Fernsehturm und mit der Weltzeituhr.
Auf der Museumsinsel besuchten wir das Pergamonmuseum, wo wir über die einzigartigen Antikensammlungen staunen konnten. Wir liefen die Straße Unter den Linden entlang bis zum Brandenburger Tor, wo wir eine kurze Pause hatten um uns zu erholen. Zum Schluss des Tages führte unsere Besichtigung zum Holocaust-Mahnmal mit dem Holocaustmuseum. Später konnten wir noch im futuristischen Sony Centrum am Potsdamer Platz, der nach der Wiedervereinigung Deutschlands völlig neu aufgebaut wurde, einkaufen.
Erschöpft von vielen Eindrücken und langem Spazieren kamen wir spät am Abend im Apartment an und freuten uns auf den nächsten Tag, der uns nach Potsdam – in die  Hauptstadt Brandenburgs,  bringen sollte.

Marie Anna Richtárová, Klasse 1.D

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Potsdam + BERLIN
Morgens, etwa um 9:00 Uhr, brachen wir nach dem erholsamen Schlaf vom Hotel aus. Auf dem Programm stand die Fahrt nach Potsdam.
Dorthin fuhren wir mit der Regiobahn R1, die Fahrt vom Alexanderplatz nach Potsdam dauerte etwa eine halbe Stunde. In Potsdam angelangt, gingen wir zu Fuß zum Cecilienhof. Dort erwartete uns eine Führung, wobei der Schwerpunkt klarerweise die Konferenz zu Potsdam im August 1945 in ihrem historisch-politischen Kontext lag.
Nach der Exkursion, am frühen Nachmittag, fuhren wir mit einem Linienbus ins Zentrum von Potsdam. Da hatten wir etwa eine Stunde Freizeit zur Erfrischung oder einfach zum Bummel. Danach gingen wir zu Fuß wieder zum Bahnhof  und fuhren nach Berlin zurück – bis zur Station Z00, um die nahegelegene Sehenswürdigkeit, die Kaiser Wilhelm – Gedächniskirche zu besuchen. Wir sahen sowohl die Turmruine,die heutzutage als Mahnmal gegen den Krieg dient, als auch den Zusatzbau, der für Gottesdienste und Veranstaltungen genutzt wird.
Danach gab es etwa 2 Stunden Freizeit, welche jeder von uns individuell genützt und genossen hat: Einige gingen ins kultige Kaufhaus des Westen, andere wiederum endeckten die Eigenart der Gegend im Herzen des ehemaligen West Berlins, des Kurfüstendammes.
Schließlich war es schon an der Zeit nach Hause zu fahren. Von dem Busbahnhof fuhren wir um 19:00 Uhr ab und kamen vor Mitternacht in Prag an.
Obwohl das Wetter leider nicht ganz mittspielte, war es für uns alle ein bereicherndes Erlebnis. Es war einfach toll Berlin zu besuchen – jene Metropole, die heutzutage berechtigerweise als die Hauptstadt Europas zu betrachten ist.

Adele Feigl, Klasse 2.C